
Ratgeber
Hier finden Sie regelmäßig aktualisierte Neuigkeiten, Tipps und Ratschläge zum Thema Bewertungen, um Ihre Online-Reputation zu schützen und zu stärken.
Erpressung mit negativen Bewertungen: Wie Unternehmen sich schützen können
2. März 2025

In der heutigen digitalen Welt haben Online-Bewertungen einen enormen Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens. Sie können potenzielle Kunden beeinflussen und das öffentliche Image prägen. Doch leider nutzen immer mehr Personen diese Macht aus, um Unternehmen durch negative Bewertungen zu erpressen. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen kann dieser Trend existenzbedrohend werden. Doch wie können Sie sich vor solchen Erpressungsversuchen schützen? Dieser Artikel beleuchtet, wie Sie sich als Unternehmen gegen Erpressungen mit negativen Bewertungen wehren können und welche rechtlichen Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen.
Was versteht man unter Erpressung durch negative Bewertungen?
Erpressung mit negativen Bewertungen tritt auf, wenn ein Kunde oder Geschäftspartner eine unfaire und falsche Bewertung zu hinterlassen droht oder diese schlichtweg veröffentlicht, um das Unternehmen zu zwingen, eine Gegenleistung zu erbringen. Das kann von finanziellen Forderungen bis hin zu kostenlosen Leistungen oder anderen Vergünstigungen reichen. Der Erpresser droht, eine schädliche Bewertung im Internet zu veröffentlichen, wenn das Unternehmen nicht auf die Forderungen eingeht.
Beispiel: Ein Kunde ist unzufrieden mit einem Produkt oder einer Dienstleistung und fordert ohne Weiteres eine Rückerstattung, unbestimmt hohe Summen an Schadensersatz oder ein kostenloses Produkt. Andernfalls droht er mit einer negativen Bewertung auf Plattformen wie Google, Yelp oder Trustpilot.
Wie erkennt man Erpressung durch negative Bewertungen?
- Unverhältnismäßig hohe Forderungen: Der Erpresser fordert entweder Geld oder eine kostenlose Dienstleistung und droht, eine schlechte Bewertung zu hinterlassen, wenn diese Forderung nicht erfüllt wird.
- Unklare oder unpräzise Bewertungen: Eine sehr niedrige Bewertung, die ohne klare Begründung oder spezifische Kritik abgegeben wird, kann auf eine Erpressung hindeuten.
- Wiederholte Drohungen: Der Bewerter veröffentlicht mehrere negative Bewertungen oder ändert ständig seine Bewertung, wenn seine Forderungen nicht erfüllt werden.
Was tun, wenn Sie mithilfe negativer Bewertungen erpresst werden?
Haben Sie den Verdacht, dass ein Erpressungsversuch durch eine negative Bewertung stattgefunden hat, sollten Sie nicht sofort auf die Forderungen des Erpressers eingehen. Zahlen Sie keine Geldbeträge oder stellen Sie keine kostenlosen Produkte oder Dienstleistungen bereit, nur um eine Bewertung zu verhindern. Das könnte den Erpresser nur ermutigen, weitere Forderungen zu stellen.
Stattdessen sollten Sie:
- Dokumentieren Sie alles: Bewahren Sie alle relevanten Kommunikationsnachrichten und Bewertungen auf. Dies könnte später für rechtliche Schritte wichtig sein.
- Rechtliche Beratung einholen: Wenden Sie sich an einen Anwalt, der auf Reputationsrecht spezialisiert ist. Er kann Ihnen helfen, rechtliche Schritte einzuleiten und die Erpressung zu stoppen.
Erpressung durch negative Bewertungen stellt eine ernste Bedrohung für den Ruf von Unternehmen dar. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen sind gefährdet, durch falsche Bewertungen finanziellen Schaden zu erleiden. Doch es gibt rechtliche Möglichkeiten, sich zu schützen: Vom Löschen der Bewertung bis hin zu rechtlichen Schritten wie einer Abmahnung oder Klage.
Achten Sie darauf, Ihre Online-Bewertungen regelmäßig zu überwachen, dokumentieren Sie Erpressungsversuche und holen Sie sich rechtlichen Rat, um Ihre Reputation zu schützen. Ihre Marke und Ihr Unternehmen verdienen es, sich gegen ungerechtfertigte und erpresserische Bewertungen zu wehren.
Lassen Sie sich nicht erpressen – wir unterstützen Sie dabei, Ihre Rechte zu wahren und gegen falsche Bewertungen vorzugehen.
Senden Sie uns noch heute die negative Bewertung zu, indem Sie hier klicken, und wir lassen Ihnen kostenlos unsere Empfehlung zukommen.